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„Zeit schenken, begleiten am Lebensende?“ –

Einladung zu Informationsveranstaltungen für die ehrenamtliche Hospizbegleitung

Was macht ein gutes Lebensende aus? Wie können wir Menschen auf ihrem letzten Weg so begleiten, dass sie sich geborgen und würdevoll verabschieden können?

Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigt sich der Viernheimer Hospizverein und lädt alle Interessierten zu den kommenden Informationsveranstaltungen für die Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung ein.

Der Hospizdienst öffnet seine Türen für Menschen, die keine Scheu vor den Themen Sterben, Tod und Trauer haben und die ihre Zeit und Empathie verschenken möchten.

Die Informationsveranstaltungen bieten die ideale Gelegenheit, sich unverbindlich über die Aufgaben in der ambulanten Sterbebegleitung zu informieren und das Team sowie die Inhalte des Vorbereitungskurses kennenzulernen.

„Viele Menschen fragen sich, wie man angesichts des Todes bei den Sterbenden bleiben kann“, erklärt Sabine Engelmann, Koordinatorin und Kursleiterin. „Wir erleben in unserer täglichen Arbeit, dass ein Abschied in Würde und umgeben von Mitgefühl eine enorme Kraft und einen tiefen Frieden für die Menschen am Lebensende und ebenso für die Angehörigen bringen kann. Unsere ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter leisten hierzu einen unschätzbaren Beitrag.“

Die Ausbildung bereitet die Teilnehmenden intensiv und praxisnah auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vor. Neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit stehen Kommunikation, die Phasen des Sterbens, rechtliche Aspekte sowie die Unterstützung von Angehörigen im Fokus.

Die Informationsveranstaltungen finden statt am:

  • Datum Mo. 02.November, 18:00 Uhr oder am Mo.23.November, 16:00 Uhr
  • Ort: In den Räumen des Hospizvereins, Seegartenstraße 1-3, Viernheim

Die Teilnahme  ist kostenfrei . Aufgrund begrenzter Plätze wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon gebeten.

Telefon: 06204/602559, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

(c) Wencke Stülpner

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Zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2026

Gedenkandacht

Am Sonntag, den 8. November 2026, um 17:00 Uhr lädt der Hospizverein zu einer feierlichen Gedenkandacht ein. Der November gilt traditionell als Monat des Innehaltens und Erinnerns. Die Andacht unter dem Titel „…immer bei uns…“ bietet Angehörigen, Freunden und allen Bürgern einen liebevoll gestalteten Raum und Rahmen, um der Verstorbenen zu gedenken und der eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen.

Die Veranstaltung findet in der Auferstehungskirche, Berliner Ring 74, Viernheim statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2026

Am Ende wissen, wie es geht 

Der Viernheimer Hospizverein empfiehlt den „Letzte-Hilfe-Kurs“

Unter dem jüngsten Motto des Welthospiztags „So bunt wie das Leben. Hospiz.“ wurde am 10. Oktober auch deutschlandweit Aufmerksamkeit auf die Vielfalt der Hospizarbeit gelenkt. Doch wie sieht die Unterstützung konkret im Alltag aus? Die meisten Menschen wünschen sich, die letzte Phase ihres Lebens zu Hause im Kreis ihrer Vertrauten zu verbringen.

Um Angehörige, Freunde und Interessierte für diesen Weg zu stärken, lädt der Viernheimer Hospizverein zu einem kompakten „Letzte-Hilfe-Kurs“ ein.

Ähnlich wie bei einem Erste-Hilfe-Kurs erlernen die Teilnehmenden hier das kleine „Einmaleins der Sterbebegleitung“. Der Kurs vermittelt in verständlicher Form Basiswissen, Orientierung und einfache praktische Handgriffe. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, dass man auch ohne medizinisches Vorwissen einem schwerstkranken Menschen beistehen, Leiden lindern und Lebensqualität erhalten kann.

Das Sterben gehört mitten in unser Leben und ist so individuell wie jeder Einzelne von uns. „Mit unserem Letzte-Hilfe-Kurs möchten wir Menschen ermutigen und befähigen, nicht wegzusehen, sondern da zu sein, wenn ein Leben zu Ende geht. Niemand sollte in dieser Situation allein gelassen werden,“ erklärt Koordinatorin Sabine Engelmann den Kursinhalt in einem Satz.

Die vier Stunden sind kompakt gestaltet und umfassen vier thematische Schwerpunkte:

  • Sterben als ein Teil des Lebens (Wie kündigt sich das Lebensende an?)
  • Vorsorgen und Entscheiden (Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht)
  • Leiden lindern (Körperliche, psychische und soziale Bedürfnisse; praktische Hilfen wie Mundpflege)
  • Abschied nehmen (Umgang mit Trauer und Bestattung)

Veranstaltungsdetails:

  • Datum / Uhrzeit: Fr. 06.November, Beginn 17:00 Uhr, Dauer ca. 4 Stunden
  • Ort: In den Räumen des Hospizvereins, Seegartenstraße 1-3, Viernheim

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten.                             Telefon: 06204/602559, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

(c) Wencke Stülpner

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Zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2026

Zertifikatübergabe an neue Hospizbegleiter

 Neue Hospizbegleiter 2026

(c) Esther Lehnardt Südhessen Morgen

Am 19. Oktober konnten wir 8 neue Mitarbeiterinnen begrüßen, die in diesem Jahr die Ausbildung zur Hospizbegleiterin abgeschlossen haben. 

 

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Zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2026

So bunt wie das Leben Hospiz

Gedanken zum Welthospiztag am 10. Oktober 2026

Das diesjährige Motto:

„So bunt wie das Leben. Hospiz.“

Am 10. Oktober findet der diesjährige Welthospiztag statt. Unter dem offiziellen Motto „So bunt wie das Leben. Hospiz.“ stellt der Deutsche Hospiz- und Palliativ Verband (DHPV) in diesem Jahr das Thema Vielfalt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Auch der Hospizverein Viernheim e.V. greift dieses Leitmotiv auf, um zu zeigen, dass die Hospizarbeit keineswegs ein Ort der bloßen Trauer ist, sondern so facettenreich, individuell und lebendig wie die Biografien der Menschen selbst.

Das Sterben gehört untrennbar zum Leben dazu. Entsprechend vielfältig gestaltet sich der Alltag in der Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Zugehörigen.

Diese Vielfalt spiegelt sich beim Hospizverein Viernheim auf unterschiedliche Weise wider. Respektiert werden dabei die individuellen Lebensgeschichten, Wünsche, Konfessionen und sozialen Hintergründe der begleiteten Personen. Jeder Mensch bringt seine eigene „Farbe“ in die letzte Lebensphase ein. Das Ziel der ambulanten Begleitung ist es stets, diese Einzigartigkeit zu wahren und den Betroffenen ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben bis zuletzt in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter kommen aus den unterschiedlichsten Berufen, Altersgruppen und Lebensrealitäten. Sie alle bringen ihre ganz persönlichen Stärken, Perspektiven und vor allem viel Herzenswärme in den Dienst ein. Diese Vielfalt im Team ermöglicht es dem Verein, sehr flexibel und feinfühlig auf die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen – sei es durch ein stilles Da-Sein, durch Gespräche mit Angehörigen oder damit, Zeit zu spenden.

Der Welthospiztag lädt die Viernheimer Bürgerinnen und Bürger dazu ein, die Hospizarbeit ohne Berührungsängste kennenzulernen. Tod und Sterben betreffen uns alle, unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebensweise.

Interessierte, die mehr über die Beratungsangebote, die Trauerbegleitung oder Möglichkeiten einer ehrenamtlichen Mitarbeit erfahren möchten, können sich direkt an den Viernheimer Hospizverein wenden oder zu unseren offenen Sprechstunden kommen.

Im November bieten wir wieder Informationsveranstaltungen zur Ausbildung zum/zur Hospizbegleiter/innen sowie einen „Letzte Hilfe“ Kurs an.

Termine entnehmen Sie bitte unserer Homepage oder dem Veranstaltungskalender der Stadt Viernheim

S.Engelmann und R.Lamberth

 

Einfach da sein

Tragende HandeFoto privat

Ich komme zu dir, nicht um zu lenken,
nicht um die Tage neu zu denken,
nicht um zu heilen, was zerbricht –
ich bringe meine Hände mit.

Ich bringe Zeit mit, still und rein,
ich bin bereit, einfach zu sein.
Bei dir zu sitzen, auszuhalten,
wenn sich die Wege langsam falten.

Ich muss nicht reden, muss nicht klug
die Welt erklären. Es ist genug,
dir meine Anwesenheit zu schenken,
dem Schweigen einen Raum zu lenken.

Ein offnes Ohr, ein warmer Blick,
ein kurzes Stück vom Lebensglück.
Du bist nicht einsam in der Nacht,
weil jemand leise bei dir wacht.

Ich gehe ein Stück den Weg mit dir,
ganz ohne Eile, ganz im Hier.
Und was am Ende bleibt, ist Licht –
das tiefe Band, das niemals bricht.

Quelle unbekannt

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Zuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2026

Schifffahrt auf dem Neckar

– von Heidelberg nach Neckarsteinach und zurück

 Neckarfahrt 04

Am 4. September 2026 unternahmen die Trauer- und Hospizbegleiterinnen des Viernheimer Hospizvereins e. V. einen gemeinsamen Ausflug auf dem Wasser. Die Koordinatorinnen hatten eine Schifffahrt von Heidelberg nach Neckarsteinach und wieder zurück organisiert – und auch bestes Spätsommerwetter bestellt. Bei strahlendem, warmem Wetter zeigte sich das Neckartal von seiner schönsten Seite.

Meckarsteinach 7

Vorbei an bewaldeten Hängen und den vier Burgen von Neckarsteinach verging die Fahrt wie im Flug – begleitet von guter Laune und herzlichem Austausch an Bord. Für Frauen, die sich ehrenamtlich tagtäglich mit Trauer und Abschied auseinandersetzen, war dieser Tag auf dem Wasser eine willkommene Auszeit vom Alltag: Zeit zum Durchatmen, zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Stärkung des Miteinanders im Verein.

Neckarfahrt 03

Nach der Wende in Neckarsteinach ging es mit dem Schiff zurück nach Heidelberg. So endete ein sonniger, unbeschwerter Tag auf dem Neckar mit einem gemütlichen Abendessen in der Heidelberger Altstadt - Tag mit vielen guten Gesprächen und dem schönen Gefühl, gemeinsam gut aufgehoben zu sein.

Florian Behrendt

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Zuletzt aktualisiert: 13. September 2026

Versorgung am Lebensende

Was kann ich tun, damit eine gute Versorgung am Lebensende gelingt?

Am 29. April waren die Ärzte Herr Dr. S.Schramm und Frau C.Scheede des SAPV-Teams aus Mannheim zu Gast  in der Kulturscheune.

Versorgung am Lebensende 05

Dr. Schramm gab Einblicke über die Aufgaben, Versorgung und Erreichbarkeit des Palliativteams, die sog. spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).

SAPV bietet Unterstützung wenn das Lebensende absehbar und die Symptombelastung der Betroffenen so hoch ist ( z.B. durch lebensverkürzende Erkrankungen), dass eine Versorgung durch den Hausarzt/ Hausärztin alleine nicht mehr möglich ist, dazu bedarf es einer Verordnung. Die häufigsten Symptombelastungen sind : Angst, Schmerzen und Luftnot.

Das SAPV kann nach Hause kommen, in das Pflegeheim oder auch in ein Hospiz und stellt die in dieser Phase eine notwendige und wirksame medikamentöse Therapie zusammen.

Der Prozess des Sterbens soll seinem natürlichen Lauf folgen und nicht mehr von außen gestört werden. Er zeigt sich durch einen ausbleibenden Wunsch zu essen und zu trinken. Die Niere stellt ihre Funktion ein, was keine Schmerzen verursacht. Das Bewusstsein trübt ein, somit stellt sich der Körper auf den Sterbeprozess ein.

In dieser Situation besteht kein Hunger- und Durstgefühl mehr, in der Regel wird auch auf die Gabe von Infusionen verzichtet. Wichtig ist eine gute Mundpflege die sehr individuell vorgenommen werden kann.

Um für diese Versorgung am Lebensende vorbereitet zu sein bieten die Hospizdienste die sogenannten „Letzte Hilfe Kurse“ ( LHK ) an und unterstützen Sie gern bei der Begleitung Ihrer Angehörigen zu Hause. Wenden Sie sich gern an uns wenn Sie Unterstützung oder eine Beratung wünschen.

Dieses Angebot und auch die Beratungen sind  kostenfrei.

Details
Zuletzt aktualisiert: 29. Mai 2026

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