Versorgung am Lebensende
Was kann ich tun, damit eine gute Versorgung am Lebensende gelingt?
Am 29. April waren die Ärzte Herr Dr. S.Schramm und Frau C.Scheede des SAPV-Teams aus Mannheim zu Gast in der Kulturscheune.

Dr. Schramm gab Einblicke über die Aufgaben, Versorgung und Erreichbarkeit des Palliativteams, die sog. spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).
SAPV bietet Unterstützung wenn das Lebensende absehbar und die Symptombelastung der Betroffenen so hoch ist ( z.B. durch lebensverkürzende Erkrankungen), dass eine Versorgung durch den Hausarzt/ Hausärztin alleine nicht mehr möglich ist, dazu bedarf es einer Verordnung. Die häufigsten Symptombelastungen sind : Angst, Schmerzen und Luftnot.
Das SAPV kann nach Hause kommen, in das Pflegeheim oder auch in ein Hospiz und stellt die in dieser Phase eine notwendige und wirksame medikamentöse Therapie zusammen.
Der Prozess des Sterbens soll seinem natürlichen Lauf folgen und nicht mehr von außen gestört werden. Er zeigt sich durch einen ausbleibenden Wunsch zu essen und zu trinken. Die Niere stellt ihre Funktion ein, was keine Schmerzen verursacht. Das Bewusstsein trübt ein, somit stellt sich der Körper auf den Sterbeprozess ein.
In dieser Situation besteht kein Hunger- und Durstgefühl mehr, in der Regel wird auch auf die Gabe von Infusionen verzichtet. Wichtig ist eine gute Mundpflege die sehr individuell vorgenommen werden kann.
Um für diese Versorgung am Lebensende vorbereitet zu sein bieten die Hospizdienste die sogenannten „Letzte Hilfe Kurse“ ( LHK ) an und unterstützen Sie gern bei der Begleitung Ihrer Angehörigen zu Hause. Wenden Sie sich gern an uns wenn Sie Unterstützung oder eine Beratung wünschen.
Dieses Angebot und auch die Beratungen sind kostenfrei.